DARIN · NEGOTIATE

Nicht „Ihr Preis ist zu hoch.“ Hier ist die Rechnung.

Ein Zielpreis je Teil, aufgebaut aus Material, Maschinen-, Lohn- und Rüstzeit – dazu die Kostentreiber, die den Abstand erklären. Eine Zahl, die standhält, wenn der Lieferant widerspricht.

DER HEBEL NEGOTIATE

Belege je Teil, nicht ein Prozentsatz je Warengruppe.

6,5 % Durchschnittlich identifiziertes Einsparpotenzial*
33 % Preiseinfluss der Menge in einer Warengruppe Drehteile
Je Teil Zielpreis, Abstand und Belege zu den Kostentreibern
über 2,1 Mrd. € Analysiertes Einkaufsvolumen in 110+ Warengruppen
Vor dem Termin

Woher ein Zielpreis kommt und worin er sich von einem Benchmark und von der Should-Cost unterscheidet, führt die Seite zum Target Price Calculator durch – mit einem Rechner, den Sie an einem Beispielteil ausprobieren können, bevor Sie ein eigenes einreichen.

Target Price Calculator öffnen

Identifiziert ist nicht realisiert. Wir sagen, was wir meinen.

Die meisten Einsparzahlen zerfallen, weil fünf verschiedene Dinge „Einsparung“ heißen. DARIN beziffert die ersten beiden Stufen und bereitet die Belege für die dritte auf. Die letzten beiden entstehen in Ihren Verträgen und in Ihrer GuV, nicht in einer Analyse.

DARIN beziffert Stufe 1 und 2. Stufe 3 bis 5 sind Ihre Verhandlung, Ihr Vertrag, Ihre Bücher.

Verhandlung vorbereiten
01 Identifiziert

Theoretisches Kostenpotenzial

Der Abstand zwischen dem, was Sie heute zahlen, und dem, was das Teil laut Rechnung kosten sollte, bevor jemand fragt, ob das erreichbar ist. Diese Zahl nennen die meisten Einsparversprechen, unseres eingeschlossen. Deshalb schreiben wir dazu, welche Stufe sie ist.

20%

DARIN rechnet

02 Verhandelbar

Was tatsächlich angreifbar ist

Der identifizierte Abstand, an der Wirklichkeit geprüft: welche Hebel bei diesem Teil greifen, ob sich die Mengenstruktur ändern lässt, ob ein anderes Verfahren oder ein anderer Standort machbar ist, und was die Kostenstruktur des Lieferanten hergibt.

40%

DARIN rechnet

03 Bestätigt

Vom Lieferanten bestätigte Einsparung

Der Lieferant akzeptiert die Logik und einen neuen Preis. Das passiert in Ihrer Verhandlung. Von uns kommen die Belege, die Sie mitnehmen: die Aufschlüsselung, die Kostentreiber, die Szenarien und die Fragen, die sich lohnen.

60%

Ihre Verhandlung

04 Vertraglich fixiert

Vertraglich fixierte Einsparung

Der neue Preis, die Mengenzusage oder die Indexklausel steht im Vertrag. Bis hierher hat sich kaufmännisch nichts geändert, so gut die Analyse auch war.

80%

Einkauf

05 Realisiert

In der GuV angekommen

Die Teile werden zum neuen Preis geliefert und abgerechnet. Neben dieser Leiter steht die Kostenvermeidung: Einsparungen aus Konstruktionsentscheidungen, die nie eine Preissenkung waren, weil die teure Variante nie gebaut wurde.

100%

Controlling

Der Mengenhebel

Der Lieferant kalkuliert nicht mit Ihrer Jahresmenge.

Rüstkosten fallen je Fertigungslos an, nicht je Jahr. Deshalb kann dieselbe Jahresmenge zu zwei sehr unterschiedlichen Stückpreisen führen, und deshalb ist Bündeln der Hebel, der weder Qualität noch Liefertreue kostet.

Je Los
Rüstkosten werden je Los umgelegt
Je Stück
Was diese Umlage mit dem Preis macht
01
Bestellmenge, nicht Jahresmenge
Ein Lieferant, der viermal im Jahr für 250 Stück rüstet, kalkuliert anders als einer, der einmal für 1.000 rüstet. Die Jahreszahl in Ihrem ERP sagt Ihnen nicht, welchen der beiden Fälle Sie einkaufen.
Stapel identischer Drehteile in wachsenden Losgrößen
02
Losgröße und Abrufmuster
Rahmenvertrag mit Abrufen oder wiederholte Einzelbestellungen? Das Muster bestimmt, wie oft gerüstet und berechnet wird und wie viel Bestand jemand dazwischen halten muss.
03
Umlage der Rüstkosten
Die Rüstzeit wird einmal gerechnet und auf das Los verteilt. Doppelte Losgröße halbiert diesen Anteil am Stückpreis, und in der Rechnung steht er als eigene Zeile, nicht versteckt in einem Stundensatz.
04
Bündeln über Standorte und Perioden
Zwei Werke, die dasselbe Teil beim selben Lieferanten getrennt bestellen, sind der häufigste vermeidbare Fall. Bündeln ändert den Preis, ohne das Teil, das Verfahren oder den Lieferanten anzufassen.
05
Optimale Losgröße, ehrlich gerechnet
Größere Lose senken den Rüstanteil und erhöhen Bestand und Kapitalbindung. Gesucht ist das Optimum, nicht das Maximum, und beide Seiten gehören in dieselbe Rechnung.
06
Kapazität und Mengenzusage
Eine Mengenzusage ist einem Lieferanten, der Kapazität plant, etwas wert. Das ist ein Verhandlungshebel, und Sie können ihn beziffern, bevor Sie ihn anbieten.
Der Losgrößeneffekt

Gleiches Teil, gleiches Verfahren, gleicher Lieferant. Eine Zahl geändert.

Der Losgrößenrechner rechnet den gesamten Kostenaufbau für eine andere Losgröße neu. Am Teil, am Verfahren und am Werk ändert sich nichts; die Rüstkosten hängen nur nicht mehr an einem einzelnen Stück. Das ist der Hebel, der weder Qualität noch Liefertreue kostet.

Losgröße 1 Product view
DARIN-Should-Cost-Ansicht einer Schweißbaugruppe bei Losgröße 1, mit der Kostentabelle je Land
Eine Schweißbaugruppe aus 28 Komponenten bei Losgröße 1: In Deutschland stehen 1.457,92 €, davon allein 855,44 € Rüstkosten auf den gefertigten Teilen.
Losgröße 10 Product view
Dieselbe DARIN-Kostentabelle, neu gerechnet für Losgröße 10
Dieselbe Rechnung bei Losgröße 10: 396,43 € in Deutschland, 160,04 € in China, 389,52 € in den USA. Die Rüstkosten verteilen sich jetzt auf das Los.

Screenshots aus einem Demo-Mandanten, damit der Mechanismus sichtbar wird. Was der Effekt bei Ihren Teilen wert ist, hängt von deren Rüstanteil und dem heutigen Losmuster ab – genau das beziffert die Rechnung.

Wenn die Menge nicht Ihr Hebel ist

Bündeln ist der stärkste Hebel, bis es das nicht mehr ist.

Welcher Hebel den Preis bewegt, ist ein Ergebnis der Analyse und keine Annahme, die wir mitbringen. Zwei unserer eigenen Fälle zeigen in entgegengesetzte Richtungen. Genau deshalb wird jeder der fünf Hebel einzeln beziffert, bevor jemand in die Verhandlung geht.

Energietechnik · 50 Drehteile

Die Menge war der Hebel

  • Die Stückzahl erklärt 33 % des Preiseffekts, der stärkste einzelne Treiber in der Warengruppe
  • 50 Teile mit hohem Volumen waren auf mehr als 10 Lieferanten verteilt
  • Durch die zersplitterten Mengen war keine einzelne Lieferantenbeziehung groß genug für einen Mengenpreis
  • Das Verhandlungsargument war Konsolidierung und Bündelung, gestützt auf ein gerechnetes Modell

Mikrocontroller · Gabelträger

Die Menge war nicht der Hebel

  • Mikrocontroller: Die Pinzahl erklärt rund 45 % und der Speicher 28 % des Preises, die Menge nur 7 %
  • Die Mengen erklärten die beobachteten Preisunterschiede praktisch nicht
  • Gabelträger: Dicke der Mastprofile sowie Typ und Höhe der Frontplatte erklären den größten Teil der Kostenstreuung
  • Hier lag das Geld in Spezifikation und Konstruktion, nicht in der Bestellmenge

Dieselbe Methode, entgegengesetzte Ergebnisse. Aufwand am falschen Hebel ist die teuerste Art von Einsparprojekt.

Das Verhandlungspaket

Womit der Einkäufer tatsächlich in den Termin geht.

Keine Einsparzahl, die verteidigt werden muss, sondern eine Akte je Teil: was das Teil kosten sollte, wo dieser Lieferant dagegen steht, warum, und welche Fragen zuerst gestellt gehören.

Im Verhandlungspaket 10 deliverables
01 Zielpreis je Teil, mit der Rechnung dahinter
02 Abstand je Lieferant: gezahlter Preis gegen Should-Cost
03 Die Kostentreiber, die jeden Abstand erklären
04 Benchmark-Spanne, wo technisch vergleichbare Teile vorliegen
05 Mengenszenarien: Bestellmenge, Abrufe, Bündelung
06 Länderszenarien für dasselbe Teil
07 Die technischen Gegenargumente, die kommen, und die Antworten darauf
08 Ein empfohlener Verhandlungskorridor je Teil
09 Priorisierte Fragen an den Lieferanten
10 Eine Ausgangsbasis, um nachzuhalten, was tatsächlich realisiert wird
Verhandlungsbrief für einen Lieferanten: 42 Teile, gezahlter Preis gegen Should-Cost
DARIN-Verhandlungsbrief für einen Lieferanten: 42 Teile mit gezahltem Preis, Should-Cost je Land, Zielpreis, Einsparpotenzial und Losgröße
Belege zum Lieferanten

Wohin der Preis geht, und wie viel davon keine Kosten sind.

Für einen Lieferanten mit Should-Cost-Abdeckung schlüsselt DARIN die Wertschöpfungskette auf: was in Material, Maschinenkapital, Energie, Lohn und Gemeinkosten steckt, und was über der Should-Cost liegt. Daneben stehen die regionalen Treiber, die erklären, warum ein anderer Standort günstiger wäre, jeder einzeln: Maschinenkapital, Energie und Lohn.

Wertschöpfungskette des Lieferanten Product view
DARIN-Ansicht der Lieferanten-Wertschöpfungskette: Einkaufsvolumen aufgeteilt in Material, Maschine, Energie, Lohn, Gemeinkosten und den Anteil über der Should-Cost, dazu eine Tabelle der regionalen Treiber
Ein materialgetriebener Lieferant mit schlanker Gemeinkostenstruktur: Material 27 % des abgedeckten Einkaufsvolumens, Maschinenkapital 17 %, und 41 % liegen über der gerechneten Should-Cost. Die Tabelle darunter zeigt, was Maschine, Energie und Lohn in der jeweiligen Region kosten würden.

Die Lieferantennamen im Screenshot sind pseudonymisiert. Ein Anteil über der Should-Cost ist nicht automatisch unberechtigte Marge – dort beginnt das Gespräch, dort endet es nicht.

Mit Lieferanten arbeiten, nicht gegen sie

Eine Rechnung ist ein besseres Gespräch als eine Rabattforderung.

Nichts hier unterstellt, dass die Marge eines Lieferanten unberechtigt ist. Transparenz gilt in beide Richtungen: Wer Ihre Logik nachvollziehen kann, kann sie auch korrigieren.

  1. 01

    Gespräche über Fakten

    Sie fragen nach einer bestimmten Kostenposition, statt einen Prozentsatz zu fordern. Auf „Ihre Rüstzeit wirkt hoch für diese Losgröße“ antworten Lieferanten anders als auf „wir brauchen 5 %“.

  2. 02

    Preiserhöhungen, die zu einem Ende kommen

    Wird eine Erhöhung angekündigt, zeigt die Rechnung, welcher Teil davon Material, Energie oder Lohn ist und welcher Teil unerklärt bleibt. Aus einem offenen Streit wird damit ein begrenzter.

  3. 03

    Index- und Materialklauseln

    Sobald das Material eine eigene Zeile in der Rechnung ist, lässt sich eine Materialpreisklausel schreiben und nachprüfen, statt sie bei jeder Verlängerung neu auszufechten.

  4. 04

    Gemeinsame Wertanalyse

    Dieselbe Aufschlüsselung, die eine Verhandlung stützt, zeigt dem Lieferanten auch, wo eine kleine Änderung an Konstruktion oder Verfahren beiden Seiten hilft. Manche der besten Funde kommen von dort zurück.

  5. 05

    Mengenzusagen mit einem Preisschild

    Wenn Sie wissen, was eine längere Zusage an Rüstkosten und Kapazität wert ist, können Sie sie gezielt eintauschen, statt sie zu verschenken.

  6. 06

    Lieferantenentwicklung über die Zeit

    Abstände, die strukturell sind und nicht kaufmännisch, etwa eine unpassende Maschine oder ein schlechter Arbeitsplan, sind Entwicklungsthemen. Sie zahlen sich über jedes Teil aus, das dieser Lieferant für Sie fertigt.

Durchschnittlich identifiziertes Einsparpotenzial aus COVALYZE Fast Track- und Plattformprojekten seit 2019. Identifiziertes Potenzial ist nicht dasselbe wie realisierte Einsparung – das Ergebnis hängt von Warengruppe, Lieferantenbasis, Mengenstruktur und Datenqualität ab.

Wie Sie das buchen

Ein Teil, eine Warengruppe, oder laufend.

Für ein einzelnes Teil ist das Verhandlungspaket eine Berechnung von einem Arbeitstag. Eine ganze Warengruppe samt Auslesen der Zeichnungen und Ergebnisbesprechung ist der Fast Track über zwei Wochen.

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Ein Teil · bekanntes Verfahren · ein Arbeitstag

Auf Anfrage

Schicken Sie uns eine Zeichnung mit dem aktuellen Preis und den Mengen. Sie bekommen die Should-Cost-Aufschlüsselung für dieses Teil, die Hebel, die hier greifen, und einen Zielpreis, den Sie einem Lieferanten vorlegen können.

  • Ein Teil, vollständig durchgerechnet
  • Kostenaufschlüsselung mit allen Annahmen offen
  • Passende Hebel benannt und beziffert
  • Ergebnisbesprechung mit einem Spezialisten
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Eine Warengruppe · bis zu 200 Teile · zwei Wochen

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Der Weg, die DARIN-Methodik mit festem Umfang zu buchen. Wir lesen Ihre Zeichnungen aus, verknüpfen sie mit den Einkaufsdaten und liefern Zielpreise, Einsparpotenzial und Belege für die Verhandlung, für eine ganze Warengruppe.

  • Bis zu 200 Teile analysiert
  • Zeichnungen ausgelesen mit PartIQ
  • Szenariomatrix über fünf Hebel je Teil
  • Verhandlungspaket und Ergebnisbesprechung
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DARIN in COVALYZE Analytics, bedient von Ihrem eigenen Team. Die Kostenmodelle bleiben aktuell, neue Zeichnungen kommen über PartIQ dazu, und Entwicklung, Einkauf und Werke rechnen mit denselben Zahlen.

  • Unbegrenzt Teile und Warengruppen
  • Zielpreisrechner für neue Konstruktionen
  • Unbegrenzt benannte Nutzer je Warengruppe
  • Eigenes Onboarding und Support
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Die fünf Hebel

Negotiate ist einer von fünf.

Ein Verhandlungspaket wird stärker, wenn auch die technischen Hebel gerechnet sind: Dann wissen Sie, welche Argumente der Lieferant berechtigt zurückgeben kann.

Häufige Fragen zu Zielpreisen und Verhandlungen.

Die Zahl

Ein Benchmark sagt, was andere zahlen. Ein Zielpreis sagt, was dieses Teil kosten sollte, aufgebaut aus seinen eigenen Fertigungsschritten: Material, Taktzeit, Maschinenstundensatz, Lohn, Rüstumlage und dem Gemeinkostenfaktor des Produktionslandes. Er hält der Frage „wie kommen Sie auf diese Zahl?“ stand, ein Benchmark in der Regel nicht.

Daten und Mengen

Je Teil: die Zeichnung oder Spezifikation, den aktuellen Preis, den Lieferanten und das Produktionsland, die Jahresmenge und, wichtig, die Bestellmenge oder das Abrufmuster. Incoterms, Rahmenvertragskonditionen und historische Preise schärfen die Mengen- und Länderszenarien.

CTA background

Gehen Sie mit einer Rechnung in das nächste Preisgespräch.

Schicken Sie uns ein Teil oder eine Warengruppe mit Preisen und Mengen. Sie bekommen Zielpreise, den Abstand je Lieferant, die Belege zu den Kostentreibern und einen Verhandlungskorridor – dazu eine klare Grenze zwischen identifiziert und realisiert.

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