Industry / Procurement Intelligence

Einsatzkritische Teile mit belastbaren Zahlen und vollständiger Nachweiskette einkaufen.

Kosten einsatzkritischer Bauteile auf Teileebene rechnen und die Qualifizierungs- und Compliance-Nachweise dabei behalten.

Luft- & Raumfahrt industry context

Branche

Luft- & Raumfahrt

Schwerpunkt

Technische Einkaufsdaten

Produkte

COVALYZE Analytics + PartIQ

01

Branchenkontext

Einkauf in der Luft- & Raumfahrt

01 Größter Druck
Strenge Compliance-Auflagen
02 Hebel
Compliance belegt
03 Typischer Fall
Doppelte Teile zusammengelegt

Operating Context

Einsatzkritische Teile mit belastbaren Zahlen und vollständiger Nachweiskette einkaufen.

In der Luft- & Raumfahrt beschafft der Einkauf tausende einsatzkritische Bauteile unter AS9100, ITAR und den Vorgaben aus Verteidigungsaufträgen. Jede Vergabeentscheidung zieht Qualifizierung, Audit und Programmfreigabe nach sich. Die Teile sind im Submillimeterbereich spezifiziert, aber die Zeichnungen, die Qualifizierungsunterlagen und die Lieferantenzertifikate dazu liegen in getrennten Systemen. Wird ein Teil neu vergeben oder fällt ein Lieferant auf, baut der Einkäufer den technischen Zusammenhang von Hand neu auf, statt mit einer begründeten Position in die Verhandlung zu gehen. COVALYZE Analytics und PartIQ lesen PDF-Zeichnungen und Preishistorie aus und machen daraus Kostentreiber und Zielpreise. Der Einkäufer sieht die Nachweiskette, die Preise vergleichbarer Teile und die Ähnlichteile an einer Stelle. Die nächste Vergaberunde beginnt damit nicht bei einer leeren Tabelle.

COVALYZE Analytics + PartIQ
Wie der Einkauf in der Luft- & Raumfahrt aus Zulassungsauflagen und einsatzkritischen Spezifikationen belastbare Lieferantenentscheidungen macht.
Wie der Einkauf in der Luft- & Raumfahrt aus Zulassungsauflagen und einsatzkritischen Spezifikationen belastbare Lieferantenentscheidungen macht.
02

Einkaufsrealität

Was den Einkauf in der Luft- & Raumfahrt schwer macht

Luft- & Raumfahrt, Engpass in der Kalkulation

Kaum eine andere Warengruppe trägt so viel Regulierung, Qualifizierung und Lieferantenzertifizierung wie die Luft- & Raumfahrt. Einkäufer arbeiten unter AS9100, ITAR, Exportkontrolle, den Vorgaben aus Verteidigungsaufträgen und laufenden Audits, und die Teile haben lange Lebenszyklen mit strenger Änderungsführung. Am Aufwand liegt es nicht. Es liegt daran, Zeichnungen, Werkstoffspezifikationen, Qualifizierungsunterlagen, Lieferantenfreigaben und Preishistorie über die Laufzeit eines Programms hinweg auf demselben Stand zu halten. Solange diese Daten getrennt liegen, kann niemand technisch ähnliche Teile sauber vergleichen, einen Zielpreis begründen, die Compliance belegen oder Lieferanten über Flugzeug-, Raumfahrt- und Verteidigungsprogramme hinweg gegeneinander stellen. Eine Kostensenkung wird erst glaubwürdig, wenn Should-Cost-Rechnung, Lieferantenrisiko und technische Spezifikation nebeneinander liegen.

Wo der Aufwand hängen bleibt

Zeichnungen, Qualifizierungsunterlagen und Lieferantenzertifikate liegen in getrennten Systemen. Wird ein Teil neu vergeben oder fällt ein Lieferant auf, baut das Team den technischen Zusammenhang von Hand neu auf, statt mit einem begründeten Zielpreis loszugehen.

Wiederkehrende Probleme
01

Strenge Compliance-Auflagen

ITAR, die Vorgaben aus Verteidigungsaufträgen und laufende Audits verlängern jede Vergabe und verlangen, dass Teile und Lieferanten lückenlos nachverfolgt sind.

02

Verzweigte globale Lieferketten

Mehrstufige Lieferantennetze und lange Wiederbeschaffungszeiten für Spezialteile machen Planung und Risikosteuerung schwer.

03

Wenig Kostentransparenz

Kundenspezifisch entwickelte Bauteile und geschützte Konstruktionen lassen sich kaum mit Marktpreisen vergleichen. Budgets werden gerissen oder Einsparungen bleiben liegen.

04

Lieferantenrisiko und Lieferleistung

Für kritische Teile steht oft nur eine Handvoll qualifizierter Lieferanten bereit. Ausfall, Qualitätsprobleme oder finanzielle Schieflage treffen dann sofort das Programm.

05

Teile werden doppelt beschafft

Programme arbeiten nebeneinander und lassen dasselbe Teil zweimal konstruieren oder einkaufen. Das treibt Bestände und Qualifizierungskosten.

03

Das Vorgehen von COVALYZE

Von der Zeichnung zum Verhandlungsargument

Luft- & Raumfahrt, Vorgehen von COVALYZE

Was COVALYZE übernimmt

COVALYZE liest Ihre Zeichnungen und Spezifikationen mit PartIQ aus und legt sie neben die Einkaufsdaten. Der Einkäufer sieht, welche Teile über Programme hinweg gleich oder fast gleich sind. Daraus wird eine Standardisierung, die sich beziffern lässt, und ein gebündeltes Volumen, mit dem sich verhandeln lässt.

Für komplexe Teile zeigt die Rechnung, welche Merkmale den Preis treiben und welche Preise über vergleichbaren Teilen liegen. Mit dieser Zahl geht der Einkäufer in die Verhandlung. Lieferleistung und Zertifikatsstände laufen mit: Läuft eine Zulassung aus oder kippt ein Liefertermin, sehen Sie es, bevor die Fertigung es merkt. Die Nachweiskette bleibt vollständig, jede Vergabe ist im Audit erklärbar, und die Vergaberunde selbst wird kürzer.

Ergebnisse

Was der Einkauf davon hat

01

Compliance belegt

Auflagen und Qualitätsstandards sind dokumentiert, weil die Nachweise mitlaufen statt nachträglich gesucht zu werden. Das senkt das Risiko, im Audit aufzufallen.

02

Niedrigere Materialkosten

Weniger Teilevarianten, eine Should-Cost-Rechnung für komplexe Bauteile und gebündeltes Volumen. Drei Hebel, die im Preis ankommen.

03

Belastbare Lieferkette

Single-Source-Abhängigkeiten werden sichtbar, und Ersatzlieferanten für kritische Teile lassen sich qualifizieren, bevor der Erstlieferant ausfällt.

04

Kürzere Vergaberunden

Anfragen entstehen schneller, Zeichnungen liegen sofort ausgewertet vor. Das Team wird schneller, ohne ungenauer zu werden.

05

Entscheidungen auf Zahlen

Einkauf und Programmleitung sehen Einkaufsvolumen, Lieferanten-KPI und Marktentwicklung im selben Bild und entscheiden Vergaben auf dieser Grundlage.

04

Anwendung

Wo der Effekt zuerst ankommt

Diese Beispiele zeigen, welche Arbeiten im Einkauf messbar werden, sobald Zeichnungen, Stücklisten, Lieferanten- und Ausgabendaten zusammenliegen.

Fall 01

Doppelte Teile zusammengelegt

Ein Rüstungszulieferer hat mit PartIQ jahrzehntealte 2D-Zeichnungen digitalisiert. Dabei kam heraus, dass mehrere Teams praktisch identische Bauteile unter verschiedenen Teilenummern beschafften. Nach der Standardisierung und einer Verhandlung über das gebündelte Volumen lagen die Gesamtkosten dieser Teile 12 % niedriger.

Fall 02

Zertifikate im Blick

Ein Luftfahrthersteller verfolgt Zertifikate und Lieferleistung seiner Lieferanten laufend mit COVALYZE. Bei einem wichtigen Lieferanten lief die Qualitätszertifizierung aus. Die Meldung kam früh genug, um die Verlängerung anzustoßen, bevor die Belieferung stillstand.

Fall 03

Should-Cost für ein neues Bauteil

Für ein neues Flugzeugbauteil hat ein Einkaufsteam die technische Zeichnung durch COVALYZE laufen lassen. Die Rechnung zeigte Konstruktionsmerkmale, die den Preis treiben. Die Entwicklung hat sie geändert, ohne die Funktion anzutasten: weniger Bearbeitungsaufwand und rund 8 % geringere Herstellkosten für dieses Teil.

05

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Einkauf in der Luft- & Raumfahrt

Fragen, die Einkauf, Entwicklung und Warengruppenverantwortliche stellen, wenn sie COVALYZE in der Luft- & Raumfahrt prüfen.

COVALYZE hält zu jedem Teil, jedem Lieferanten und jeder Preisentscheidung die Historie fest. Zertifikate und Qualifizierungsstände sind zusammen mit dem Einkaufsvolumen durchsuchbar, sodass die Unterlagen für ein Audit nicht in jedem Zyklus neu zusammengestellt werden. PartIQ digitalisiert alte 2D-Zeichnungen, damit prüfungsrelevante Angaben nicht nur im PDF stehen.