Industry / Procurement Intelligence

Gleiche Teile über Baureihen hinweg finden und das Volumen bündeln.

Gleiche und fast gleiche Teile über Baureihen hinweg finden, das Volumen bündeln und Lieferantenpreise vergleichbar machen.

Automotive industry context

Branche

Automotive

Schwerpunkt

Technische Einkaufsdaten

Produkte

COVALYZE Analytics + PartIQ

01

Branchenkontext

Einkauf in der Automobilindustrie

01 Größter Druck
Zu viele Teilevarianten
02 Hebel
Niedrigere Teilepreise
03 Typischer Fall
Standardisierung bei Halterungen und Verbindungselementen

Operating Context

Gleiche Teile über Baureihen hinweg finden und das Volumen bündeln.

Der Automobileinkauf arbeitet mit tausenden Teilenummern über mehrere Baureihen. Fast identische Teile werden getrennt vergeben, und das gebündelte Volumen verschwindet zwischen den Plattformen und Modelljahren. Blechhalter, Drehteile, Steckverbinder und Baugruppen vermehren sich in den Stücklisten, weil kein System Zeichnung, Einkaufsvolumen und Lieferant über Programme hinweg zusammenbringt. Am Ende kauft dasselbe Unternehmen dieselbe Geometrie zu drei Preisen bei drei Lieferanten, ohne einen Weg zur Bündelung. COVALYZE findet die Ähnlichteile und stellt Lieferantenpreise über die technischen Merkmale nebeneinander. OEM- und Tier-1-Einkäufer machen daraus eine Warengruppenstrategie und gehen mit Zahlen in die Verhandlung, die der Lieferant nachrechnen kann.

COVALYZE Analytics + PartIQ
Wie der Automobileinkauf aus großer Teilevielfalt und verzweigten Lieferantennetzen vergleichbare Kostendaten macht.
Wie der Automobileinkauf aus großer Teilevielfalt und verzweigten Lieferantennetzen vergleichbare Kostendaten macht.
02

Einkaufsrealität

Was den Einkauf in der Automobilindustrie schwer macht

Automotive, Engpass in der Kalkulation

Der Automobileinkauf arbeitet in großen Stückzahlen, mit schmalen Margen und gegen Just-in-time-Termine. OEMs und Tier-1-Lieferanten verwalten tausende Umformteile, Drehteile, Steckverbinder, Elektronikbauteile, Baugruppen und plattformspezifische Varianten über Verbrenner-, Hybrid- und Elektroprogramme hinweg. Schwierig wird es, diese Teile vergleichbar zu machen, denn jede Baureihe bringt eigene Stücklistenstruktur, eigene Zeichnungen, eigene Lieferanten, eigene Stückzahlen, eigene PPAP-Historie und eigene Preisentwicklung mit. Solange technische und kaufmännische Daten getrennt bleiben, gehen Ähnlichteile, der Preisvergleich zwischen Lieferanten, die Should-Cost-Rechnung und die Volumenbündelung verloren. Margendruck, schwankende Materialpreise und kurze Vergabefenster machen es nötig, aus Zeichnungen, ERP-Daten und Angeboten etwas zu machen, mit dem sich verhandeln lässt.

Wo der Aufwand hängen bleibt

Identische und fast identische Teile werden je Baureihe getrennt vergeben, weil kein System Zeichnung, Stückliste und Angebot zusammenführt. Das gebündelte Volumen und der Preisvergleich gehen zwischen den Teams verloren.

Wiederkehrende Probleme
01

Zu viele Teilevarianten

Sehr viele Bauteile über Modelle und Varianten hinweg. Gleiche oder ähnliche Teile werden getrennt beschafft, und das kostet Geld.

02

Kostendruck bei festen Qualitätsvorgaben

Die Teilepreise sollen sinken, während Qualitäts- und Sicherheitsvorgaben unverändert gelten. Ein Qualitätsproblem kann in einem Rückruf enden.

03

Abhängigkeit von Just-in-time

In der Just-in-time-Fertigung legt jede Lieferverzögerung und jeder Bestandsengpass die Linie still. Die Zuverlässigkeit des Lieferanten entscheidet mit.

04

Verzweigtes Lieferantennetz

Über OEM, Tier 1 und Tier 2 hinweg lassen sich Preise und Leistung der Lieferanten kaum gegeneinander stellen.

05

Schwankende Märkte

Preise für Stahl, Kunststoff und Elektronik bewegen sich schnell, die Nachfrage ebenso. Vergabeentscheidungen brauchen aktuelle Marktdaten.

03

Das Vorgehen von COVALYZE

Von der Zeichnung zum Verhandlungsargument

Automotive, Vorgehen von COVALYZE

Was COVALYZE übernimmt

COVALYZE liest mit PartIQ CAD-Zeichnungen und Spezifikationen aus und zeigt, wann zwei Teile praktisch dasselbe sind oder sich in den Spezifikationen überschneiden. Der Einkauf legt die Varianten zusammen und verhandelt über das größere Volumen.

Angebote, Qualitätsbewertungen und Liefertreue stehen über die Lieferantenbasis hinweg nebeneinander. Sie sehen, welcher Lieferant liefert und welcher Preis aus dem Rahmen fällt. Marktdaten zu Automobilbauteilen laufen mit, sodass steigende Materialpreise und Lieferrisiken früh genug für eine Anpassung von Verträgen und Vergabestrategie sichtbar werden. Einkaufs- und Lieferantendaten liegen an einer Stelle, vom Preis je Teil bis zur Liefertreue. Damit lassen sich die Materialkosten senken, ohne die Qualität oder den Produktionsplan anzutasten.

Ergebnisse

Was der Einkauf davon hat

01

Niedrigere Teilepreise

Doppelte Vergaben entfallen, weil gemeinsame Teile über Modelle hinweg sichtbar sind. Das gebündelte Volumen ist das Argument in der Verhandlung.

02

Bessere Lieferleistung

Sie verfolgen Qualität und Liefertreue Ihrer Lieferanten und vergeben an die, die pünktlich und vollständig liefern.

03

Versorgung bleibt stabil

Frühe Hinweise auf Lieferverzögerungen und Marktengpässe halten die Just-in-time-Versorgung stabil und senken das Risiko eines Bandstillstands.

04

Kürzere Vergaberunden

Anfrage und Lieferantenauswahl gehen schneller, weil die technischen Anforderungen bereits ausgewertet vorliegen.

05

Grundlage für Make-or-Buy

Der Einkaufsleiter sieht die Ausgabenstruktur und ihre Entwicklung und entscheidet auf dieser Basis über Make-or-Buy, Lieferantenkonsolidierung und Standardisierung.

04

Anwendung

Wo der Effekt zuerst ankommt

Diese Beispiele zeigen, welche Arbeiten im Einkauf messbar werden, sobald Zeichnungen, Stücklisten, Lieferanten- und Ausgabendaten zusammenliegen.

Fall 01

Standardisierung bei Halterungen und Verbindungselementen

Ein globaler Automobil-OEM hat mit COVALYZE die Zeichnungen von Verbindungselementen und Halterungen über mehrere Baureihen ausgewertet. Mehrfach lag dasselbe Design doppelt vor. Nach der Standardisierung und der Vergabe größerer Mengen an einen Lieferanten lagen die Kosten dieser Teile 10 % niedriger, und die Lieferkette wurde einfacher.

Fall 02

Lieferanten im Vergleich

Ein Automobilzulieferer hat seine Lieferanten mit COVALYZE verglichen. Ein Lieferant lag bei Preis und Fehlerquote in einer Warengruppe durchgehend besser. Das Unternehmen hat mehr Volumen dorthin verlagert, die Qualität verbessert und die Einkaufskosten gesenkt.

Fall 03

Engpass bei Halbleitern früh erkannt

Als die Marktdaten in COVALYZE stark steigende Wiederbeschaffungszeiten für Elektronikbauteile zeigten, hat ein Einkaufsteam kritische Halbleiter früher als sonst gesichert. Der drohende Engpass hat den Produktionsplan nicht erreicht, und Stillstandskosten in Millionenhöhe sind ausgeblieben.

05

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Einkauf in der Automobilindustrie

Fragen, die Einkauf, Entwicklung und Warengruppenverantwortliche stellen, wenn sie COVALYZE in der Automobilindustrie prüfen.

Die Ähnlichteilerkennung vergleicht technische Spezifikationen über Stücklisten hinweg und findet fast identische Teile, die getrennt vergeben werden. Der Einkauf bündelt das Volumen, die Entwicklung reduziert Varianten, und dieselbe Halterung, dieselbe Schraube oder dieselbe Baugruppe wird nicht zweimal konstruiert.