DARIN · RE-LOCATE + IDENTIFY
Eine Verlagerung sollte eine Rechnung sein, kein Risiko.
Was dasselbe Teil in vier Ländern kostet, gerechnet aus seiner eigenen Prozesskette und aus Lohn, Energie und Gemeinkosten des jeweiligen Standorts. Und was die tatsächlichen Sätze des liefernden Werks über den Preis sagen, den Sie heute zahlen.
ZWEI HEBEL, EIN KOSTENMODELL
Dasselbe Teil, dieselbe Rechnung, anderer Standort.
41 € gegen 28 € vergleicht Herstellkosten. Eine Sourcing-Entscheidung braucht mehr.
Die Länderrechnung ist der ehrliche Ausgangspunkt: Sie sagt Ihnen, ob es überhaupt etwas zu prüfen gibt. Bis zur Landed Cost, also zu dem, was das Teil an Ihrer Rampe wirklich kostet, fehlt dann noch die Liste unten. Im Vorgespräch sagen wir Ihnen, welche dieser Positionen wir für Ihren Fall beziffern, statt so zu tun, als steckten sie alle im Modell.
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Fracht und Verpackung
Entfernung, Transportart, Packdichte und Verpackungsanforderungen fressen einen großen Teil eines Lohnkostenvorteils auf. Vor allem bei schweren oder sperrigen Teilen, wo ein Container Luft teuer wird.
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Zölle, Abgaben und Ursprungsregeln
Zollsätze und Ursprungsregeln verändern, was dasselbe Teil an Ihrem Werkstor kostet, und sie ändern sich schneller als ein Kostenmodell. Das ist eine laufende Eingangsgröße, keine Konstante.
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Bestand und gebundenes Kapital
Längere Transportzeiten heißen mehr Ware unterwegs und höhere Sicherheitsbestände. Das sind echte Kapitalkosten, und sie gehören auf dieselbe Seite wie der Stückpreis.
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Mindestbestellmengen und Losgrößen
Ein niedrigerer Stückpreis bei einer Mindestbestellmenge von 5.000 senkt Ihre Kosten nicht, wenn Sie 800 im Jahr brauchen. Menge und Standort hängen zusammen, deshalb rechnen wir die beiden Hebel gemeinsam.
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Wiederbeschaffungszeit und Flexibilität
Sechs Wochen Transport nehmen Ihnen Möglichkeiten, die Sie heute umsonst haben: auf eine Bedarfsänderung reagieren, eine fehlerhafte Charge nacharbeiten, eine Lieferung vorziehen.
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Qualitätskosten und Qualifizierung
Bemusterung, Erstmusterprüfung, Audits, Reisen und die Lernkurve im neuen Werk. Das sind einmalige Kosten, die ein Stückpreisvergleich unterschlägt.
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Werkzeugverlagerung und Werkzeugeigentum
Steht das Werkzeug beim heutigen Lieferanten, ist sein Umzug oder ein neues Werkzeug ein großer Posten der Rechnung. Wem es gehört, entscheidet, ob eine Verlagerung überhaupt praktikabel ist.
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Währung, Energie und Risiko
Wechselkurse, regionale Energiepreise, Kapazität, Exportkontrollen und geopolitisches Risiko stecken in der Entscheidung. Manches lässt sich rechnen, manches nur benennen. Benennen ist besser als weglassen.
Dieselbe Prozesskette, in jedem Land bepreist.
Re-locate legt keinen Länderfaktor auf einen fertigen Preis. Die Prozesskette des Teils wird mit Lohn, Energie und Gemeinkosten des jeweiligen Standorts neu gerechnet. Verglichen werden also zwei Rechnungen, nicht ein Preis mit einer Annahme.
Ein Teil, zwei Standorte.
FTE-0001 ist ein lasergeschnittener und gekanteter Blechhalter, dasselbe Beispielteil wie auf allen DARIN-Seiten. Unten steht, was sich zwischen zwei Produktionsländern ändert und was nicht.
| Eingangsgröße | Deutschland | Polen | Was das bewirkt |
|---|---|---|---|
| Re-locate Lohnsatz je Stunde | 32 €/h | 12 €/h | Wirkt auf die Lohnzeit, die das Teil tatsächlich braucht. Bei einem Teil mit wenig Handarbeit ist der Effekt klein, bei einem lohnintensiven bestimmt er das Ergebnis. |
| Re-locate Energie- und Gemeinkostenfaktor | Faktor Deutschland | Faktor Polen | Hängt an den Prozesskosten, nicht am Material. Er skaliert mit Maschinen- und Lohnzeit, nicht mit dem Gewicht des Teils. |
| Re-locate Materialkosten | 2,12 €/kg · 13,6 kg | Weitgehend gleich | Stahl ist ein börsengehandelter Rohstoff. Wo das Material die Teilekosten bestimmt, ist die Verlagerung der falsche Hebel, und die Rechnung sagt das. |
| Identify Wessen Sätze die Rechnung verwendet | Sätze im Landesdurchschnitt | Die tatsächlichen Sätze des benannten Werks | Macht aus einem theoretischen Ländervergleich eine Aussage über einen konkreten Lieferanten: Passt dieser Preis zu dem, was die Kostenstruktur dieses Werks hergibt, oder liegt er darüber? |
Beispielwerte des Blechteils FTE-0001 aus dem DARIN-Rechner. Ein Beispiel, keine Zusage. Durchschnittlich identifiziertes Einsparpotenzial aus COVALYZE Fast Track- und Plattformprojekten seit 2019. Identifiziertes Potenzial ist nicht dasselbe wie realisierte Einsparung – das Ergebnis hängt von Warengruppe, Lieferantenbasis, Mengenstruktur und Datenqualität ab.
Was dasselbe Teil in jeder Region kostet, bis hinunter zu Energie und CO₂.
Der Kostenaufbau wird je Produktionsland neu gerechnet: Material, Maschine, Lohn und Rüsten, die darin enthaltenen Gemeinkosten, die Energie, die das Teil in kWh verbraucht, und das CO₂ aus dem Strommix des Landes. Daneben teilt die Lieferantenansicht das abgedeckte Einkaufsvolumen in Maschinenkapital, Energie und Lohn auf. Diese drei Treiber erklären, warum eine andere Region günstiger ist.
Screenshots aus einem Demo-Mandanten, die Lieferantennamen sind pseudonymisiert. Gezeigt sind Herstellkosten plus Energie und CO₂. Fracht, Zölle, Bestand und Qualifizierung gehören zum Entscheidungsrahmen weiter oben und werden je Projekt festgelegt.
Identify heißt die echte Kostenstruktur des Werks, nicht Lieferantensuche.
Den Hebel gibt es, weil ein Landesdurchschnitt wenig über den Lieferanten aussagt, der Ihnen gegenübersitzt. Zwei Werke im selben Land, mit anderen Maschinen und anderer Auslastung, fertigen zu wirklich verschiedenen Kosten. Was dazugehört und was nicht, steht hier.
Ein Standortvergleich braucht mehr als eine Zeichnung.
Bei einer Sourcing-Frage zählt der kaufmännische Zusammenhang genauso wie die Geometrie. Was fehlt, hält die Analyse nicht auf. Es wird zu einer genannten Annahme, und wir sagen dazu, welche dieser Annahmen die Antwort ändern würde.
Kundenprojekt · Portfoliounternehmen eines PE-Investors
Deutschland, Rumänien, Polen, China in einer Kostenlogik.
Eine Schweißbaugruppe aus 44 Bauteilen mit 40 kg Gewicht wurde in einem Investorentermin live gerechnet: eine strukturierte Should-Cost von über 1.600 € in Sekunden und 200–250+ Parameter direkt aus dem 3D-Modell. Mit derselben Kostenlogik wurden dann Produktionsszenarien für vier Länder verglichen. Die Standortfrage wurde damit aus der eigenen Rechnung des Teils beantwortet und nicht aus einer separaten Excel-Übung.
In der Warengruppe Drehteile zählte der Nachbarhebel mehr: 50 Teile mit hohem Volumen verteilten sich auf mehr als 10 Lieferanten, und die Zersplitterung war der Befund, nicht der Standort. Welcher Hebel gewinnt, ist ein Ergebnis der Analyse.
Wo Standort und Lieferantenstruktur die Kosten entschieden haben.
Weitere Analysen aus derselben Fallsammlung.
Durchschnittlich identifiziertes Einsparpotenzial aus COVALYZE Fast Track- und Plattformprojekten seit 2019. Identifiziertes Potenzial ist nicht dasselbe wie realisierte Einsparung – das Ergebnis hängt von Warengruppe, Lieferantenbasis, Mengenstruktur und Datenqualität ab.
Re-locate und Identify sind zwei von fünf.
Ein Standortszenario ist selten die ganze Antwort. Mengenstruktur und Konstruktionsentscheidungen bewegen dasselbe Teil in der Regel ebenfalls.
- D Design Material und Gewicht
- A Automate Prozesskette und Maschinenstundensatz
- R Re-locate Lohn, Energie und Gemeinkosten je Land Sie sind hier
- I Identify Die Sätze des einzelnen Werks statt eines Landesdurchschnitts Sie sind hier
- N Negotiate Bestellmenge und Verteilung der Rüstkosten
Häufige Fragen zur Global-Sourcing-Kostenanalyse.
Umfang der Rechnung
Umsetzung
Machen Sie aus der Standortfrage eine Rechnung.
Schicken Sie uns ein Teil mit Lieferant, Werk, Preisen und Mengen. Sie bekommen die Herstellkosten je Standort, den Vergleich der Werkssätze und eine klare Aussage, welche Positionen der Landed Cost wir beziffert haben und welche offen bleiben.