Branche / Einkaufsanalyse

Zeichnung und Einkaufspreis an einer Stelle, über alle Werke hinweg.

Zeichnungsdaten automatisch auslesen, die Ausgaben aller Werke zusammenführen und sehen, wo dasselbe Teil unterschiedlich viel kostet.

Fertigung, Branchenkontext

Branche

Fertigung

Schwerpunkt

Technische Einkaufsdaten

Produkte

COVALYZE Analytics + PartIQ

01

Branchenkontext

Einkauf in der Fertigung

01 Größte Herausforderung
Getrennte Datenbestände
02 Hebel
Eine Datenbasis
03 Typischer Fall
Teile über Werke hinweg zusammengelegt

Ausgangslage

Zeichnung und Einkaufspreis an einer Stelle, über alle Werke hinweg.

Fertigungsunternehmen mit mehreren Werken tragen die Kosten voneinander getrennter ERP- und technischer Daten: Dasselbe Bauteil kostet an zwei Standorten unterschiedlich viel, und kein System kann belegen, dass es dasselbe Bauteil ist. Category Manager verbringen den größten Teil ihrer Woche damit, Tabellen abzugleichen und Spezifikationen bei Entwicklung, Controlling und in Lieferantenportalen zusammenzusuchen, bevor überhaupt eine Verhandlung beginnt. Standardisierung, Lieferantenkonsolidierung und gebündeltes Volumen bleiben deshalb theoretische Ansätze statt realisierter Einsparungen, weil sich der Fall ohne verbundene Daten nicht in der Breite belegen lässt. In COVALYZE werden Zeichnungen, Stücklisten und Einkaufsvolumen in einer gemeinsamen Übersicht nach Warengruppen zusammengeführt. Die Frage, wo sich etwas zusammenlegen lässt, ist dann eine Abfrage und kein Sechs-Wochen-Projekt.

COVALYZE Analytics + PartIQ
Wie der Einkauf in der Fertigung Ausgaben, Zeichnungen und Lieferantendaten aller Werke in einer gemeinsamen Übersicht nach Warengruppen zusammenführt.
Wie der Einkauf in der Fertigung Ausgaben, Zeichnungen und Lieferantendaten aller Werke in einer gemeinsamen Übersicht nach Warengruppen zusammenführt.
02

Einkaufsrealität

Was den Einkauf in der Fertigung schwer macht

Fertigung, Engpass in der Kalkulation

Der Einkauf in der Fertigung trägt die Last getrennter Systeme: ein ERP je Standort, Zeichnungen je Programm, Lieferanten je Region. Zu steuern sind die Materialkosten für Dreh- und Frästeile, Blech, Guss, Elektronik, Baugruppen, Werkzeuge und Instandhaltungsmaterial, während die Fertigung stabile Versorgung erwartet und die Entwicklung Spezifikationen laufend ändert. Am Aufwand liegt es nicht, sondern an den fehlenden Verbindungen. Category Manager verbringen den größten Teil ihrer Woche damit, Tabellen abzugleichen und technische Angaben bei Entwicklung, Controlling und in Lieferantenportalen zusammenzusuchen, bevor eine Verhandlung überhaupt anfängt. Solange Zeichnungen, Stücklisten, Ausgaben, Lieferleistung und Should-Cost-Kalkulation nicht verbunden sind, bleiben Preisausreißer unsichtbar und Ähnlichteile doppelt, und Einsparpotenziale lassen sich nicht systematisch belegen. Das Problem sitzt in der Lücke zwischen technischen und kaufmännischen Daten.

Wo der Aufwand hängen bleibt

Zwei Werke kaufen dasselbe Teil zu zwei Preisen, weil kein System belegen kann, dass es dasselbe Teil ist. Ohne diese Verbindung bleibt Standardisierung ein theoretischer Ansatz statt einer realisierten Einsparung.

Wiederkehrende Probleme
01

Getrennte Datenbestände

Einkaufsdaten liegen verteilt in ERP-Systemen, Tabellen und Konstruktionsdateien. Eine gemeinsame Übersicht über Ausgaben und Verbrauch entsteht so nicht.

02

Technische Spezifikationen

Der Einkauf kann Zeichnungen und CAD-Dateien selten selbst auswerten. Das führt zu Missverständnissen mit Lieferanten, und ähnliche Teile werden nicht gebündelt.

03

Schwankende Preise

Rohstoff- und Bauteilpreise bewegen sich schnell und drücken auf die Marge. Ohne aktuelle Marktdaten verpasst der Einkauf das günstige Fenster oder reagiert zu spät.

04

Handarbeit im Prozess

Anfragen, Lieferantenbewertung und Auftragsverfolgung laufen oft von Hand oder in Altsystemen. Das verlängert die Vergabe und produziert Fehler.

05

Qualität und Auflagen

Über eine große Lieferantenbasis und mehrere Produktlinien hinweg nachzuhalten, dass jeder Lieferant die Qualitäts- und Materialvorgaben erfüllt, ist aufwendig.

03

Das Vorgehen von COVALYZE

Von der Zeichnung zum Verhandlungsargument

Fertigung, Vorgehen von COVALYZE

Was COVALYZE übernimmt

COVALYZE bringt die Daten zusammen, die im Einkauf der Fertigung nebeneinander liegen müssen. PartIQ liest 2D-Zeichnungen und Stücklisten aus, ordnet Teile ein und zeigt, wenn ähnliche Bauteile getrennt beschafft werden. Damit lassen sich Bestellungen bündeln und Varianten abbauen.

Die Ausgaben aus allen Bereichen werden in einer gemeinsamen Übersicht nach Warengruppe, Lieferant, Werk und Teilenummer zusammengeführt. Sie sehen, dass zwei Werke dasselbe Teil zu unterschiedlichen Preisen kaufen oder dass sich ein leicht abgewandeltes Teil durch ein Standardteil aus dem eigenen Bestand ersetzen lässt. Marktdaten zu Metallen und Kunststoffen laufen mit und melden Preisänderungen und Verfügbarkeitsprobleme. Routinearbeit wie das Erstellen von Anfragen und das Auswerten von Angeboten nimmt Ihnen die Plattform ab, sodass Ihr Team an den Verhandlungen arbeitet statt an den Tabellen davor. Das senkt die Herstellkosten und verkürzt die Reaktionszeit des Einkaufs.

Ergebnisse

Was der Einkauf davon hat

01

Eine Datenbasis

Ausgaben und Teiledaten liegen an einer Stelle. Jeder im Unternehmen sieht dieselben Zahlen zu Vergaben und Lieferanten.

02

Niedrigere Materialkosten

Überflüssige Teilevarianten fallen weg, und das gebündelte Volumen bringt bessere Preise. Grundlage sind die Zeichnungen und die tatsächlichen Verbräuche.

03

Kürzere Durchlaufzeit im Einkauf

Zeichnungsdaten werden automatisch ausgelesen, Angebote automatisch verglichen, Freigaben laufen im System. Weniger Handarbeit, weniger Fehler.

04

Qualität nachgehalten

Lieferleistung und Auflagen laufen mit, sodass für kritische Teile nur freigegebene Lieferanten zum Zug kommen.

05

Schnellere Reaktion

Steigt ein Materialpreis, sehen Sie es früh und bekommen Vorschläge für alternative Bezugsquellen.

04

Anwendung

Wo Sie zuerst Verbesserungen sehen

Diese Beispiele zeigen, bei welchen Einkaufsprozessen messbare Verbesserungen möglich sind, sobald Zeichnungen, Stücklisten, Lieferanten- und Ausgabendaten zusammenliegen.

Fall 01

Teile über Werke hinweg zusammengelegt

Ein Maschinenbauer hat mit COVALYZE die Zeichnungen und Bestellungen seiner Werke ausgewertet. PartIQ zeigte, dass mehrere Werke unabhängig voneinander ähnliche Hydraulikventile kauften. Die Bündelung brachte niedrigere Stückpreise und weniger gelagerte Varianten, und der Einkauf der Ventile kostete 15 % weniger.

Fall 02

Ein Werk zahlte zu viel

Ein Hersteller von Unterhaltungselektronik hat sein weltweites Einkaufsvolumen in COVALYZE zusammengeführt. Ein Standort zahlte für Blechteile deutlich mehr als die anderen. Der Einkauf hat dort den Lieferanten gewechselt beziehungsweise einheitliche Preise verhandelt und die Kosten dieser Warengruppe um 8 % gesenkt.

Fall 03

Anfragen ohne Handarbeit

Ein mittelständischer Fertiger hat Anfrage und Lieferantenauswahl mit COVALYZE automatisiert. Die technischen Anforderungen aus den CAD-Zeichnungen eines neuen Teils waren ausgewertet, und es lag sofort eine Auswahl geprüfter Lieferanten mit passender Erfahrung vor. Die Vergabedauer sank von mehreren Wochen auf wenige Tage. Der Produktionstermin wurde eingehalten; zugleich blieb der Wettbewerb zwischen den Anbietern erhalten.

05

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Einkauf in der Fertigung

Fragen, die Einkauf, Entwicklung und Warengruppenverantwortliche stellen, wenn sie COVALYZE in der Fertigung prüfen.

COVALYZE bringt die Ausgabendaten aus verschiedenen ERP-Systemen und Standorten in eine einheitliche Datenstruktur, klassifiziert sie nach denselben Regeln und zeigt, wo dasselbe Teil in verschiedenen Werken unterschiedlich viel kostet. Der Einkauf erhält eine Übersicht nach Warengruppen, das Controlling eine belastbare Ausgangsbasis für werksübergreifende Verhandlungen und die Standardisierung.