Should-Cost-Gap-Analyse für die Fertigung

Wie Sie mit normalisierten Daten und belastbaren Benchmarks das Einsparpotenzial über Stücklisten und Lieferanten hinweg sichtbar machen.

Should-Cost-Gap-Analyse für die Fertigung

Überblick

In jeder Vergaberunde bleibt Geld liegen, solange Teams Gleiches nicht mit Gleichem vergleichen können. Die Should-Cost-Gap-Analyse schließt diese Lücke: Sie stellt die technischen Merkmale eines Teils neben Marktpreise und Lieferantenleistung. Mit strukturierten Merkmalen und einheitlichen Teilefamilien werden aus Angeboten nachvollziehbare Zielwerte, die der Prüfung durch Entwicklung, Finanzabteilung und Lieferanten standhalten.

Was das löst

  • Undurchsichtige Preisunterschiede bei ähnlicher Geometrie
  • Wenig Verhandlungsspielraum, weil Zielpreise fehlen
  • Langsame Vorbereitung, weil ERP, PLM und Tabellen nicht zusammenhängen
  • Kein Überblick, wie Werkstoff, Verfahren und Toleranzen den Preis treiben

So gehen Sie vor

  1. Teilefamilien normalisieren und auf einheitliche Merkmale bringen
  2. Zielpreise berechnen aus Benchmarks und Kostenformeln
  3. Angebote gegen Zielpreise stellen und die Abstände je Lieferant, Werk und Region sichtbar machen
  4. Erreichbares Einsparpotenzial beziffern und die Teile mit dem größten Hebel zuerst angehen
  5. Nachhalten mit quartalsweisen Lieferantenbewertungen und, wo nötig, einer Neuvergabe

Was sich sofort erreichen lässt

  • Die Warengruppen mit dem größten Einkaufsvolumen auf Teilefamilien abbilden und Zielpreise rechnen
  • Margenausreißer und Markenaufschläge markieren
  • Die Einsparungen als Wasserfall darstellen und die Maßnahmen mit den Beteiligten abstimmen
  • Je Lieferant eine Seite mit nachvollziehbaren Preisabständen weitergeben

Kennzahlen, die Sie verfolgen sollten

  • Anteil des Einkaufsvolumens, für den Zielpreise vorliegen
  • Durchschnittlicher Abstand zwischen Preis und Zielpreis je Teilefamilie
  • Realisierte gegenüber identifizierten Einsparungen
  • Zeit für die Vorbereitung der Vergabeunterlagen

Was COVALYZE dazu beiträgt

Häufige Fragen

Brauchen wir dafür saubere historische Daten
Nein. Fangen Sie mit einer Teilefamilie an und reichern Sie deren Merkmale an. Je mehr Teile abgedeckt sind, desto genauer werden die Zielpreise.

Wie gehen Sie mit schwankenden Materialpreisen um
Zielpreise können indexierte Materialkurven enthalten und aktualisieren sich während der Vergabephase automatisch.

So fangen Sie an

Beginnen Sie mit einem Pilotprojekt in einer strategischen Warengruppe. Termin vereinbaren oder Pilotprojekt starten.
PartIQ liest die Merkmale schnell aus Ihren 2D-Zeichnungen aus.