Kundenprojekt: 3D-Should-Cost-Analyse für ein Portfoliounternehmen eines PE-Investors

Ein Private-Equity-Investor brachte 20 Zeichnungen mit in den Termin und ließ eine Schweißbaugruppe mit 44 Bauteilen live rechnen. COVALYZE lieferte die vollständige, strukturierte Kostenaufstellung noch im Gespräch, und aus dem Produkttest wurde eine Frage für das ganze Portfolio.

Kundenprojekt: 3D-Should-Cost-Analyse für ein Portfoliounternehmen eines PE-Investors

Ein Private-Equity-Investor, der die Ergebnisse aus einem Portfoliounternehmen bereits kannte, kam mit 20 Zeichnungen und wollte sie live gerechnet sehen. PartIQ hat sie im Termin nachträglich kalkuliert. Die Reaktion kam schnell genug, dass noch vor Ende des Gesprächs ein zweites Portfoliounternehmen dazukam: ein Anlagenbauer mit stark kundenspezifischen Schweißbaugruppen, mit viel Konstruktions-Know-how und einer Angebotskalkulation, die damit nicht Schritt hielt.

Für den Live-Test diente eine Schweißkonstruktion mit 44 Einzelteilen, 40 Kilogramm Baugruppengewicht und erwarteten Herstellkosten von mehr als 1.600 €. Die Baugruppe ging unverändert hinein, ohne Vorverarbeitung, und COVALYZE hat noch im Termin eine vollständige, strukturierte Should-Cost-Aufstellung erzeugt.

Aufschlussreicher war der Vergleich danach. Im früheren Projekt mit 2D-Zeichnungen brachte selbst ein eingespielter Ablauf nur 25 bis 30 strukturierte Parameter je Teil, und bei Schweißbaugruppen musste jedes Bauteil auf der Zeichnung einzeln erfasst werden, bevor sich Material und Gesamtgewicht ableiten ließen. Ein 3D-Modell liefert 200 bis 250 und mehr: Bohrungen, Gewinde, Schweißnähte, explizite Fertigungsmerkmale und durchgängig sauberere Geometrie. Die Kalkulation bildet dann die tatsächliche Struktur der Baugruppe ab statt einer Näherung.

Für das Portfoliounternehmen ändert das die tägliche Arbeit. Konstruktion und Vertrieb kalkulieren eine neue Baugruppe in Sekunden, streichen Prozessschritte direkt, wenn ein Teil unbeschichtet bleibt, setzen den Schweißaufwand mit expliziten Faktoren an statt mit Zuschlägen nach Daumenregel und rechnen bekannte Fertigungskosten auf neue Stückzahlen oder Varianten hoch. Verlagerungsszenarien zwischen Deutschland, Rumänien, Polen, China und den USA laufen über dieselbe Kalkulation.

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